Stille Macht: Wie hochsensible Führungskräfte Zartes schützen und Kräfte stärken

von | 12. März 2015

Nervensystem Hochsensible in Führungspositionen

Elfen und Elevinnen können knallhart kämpfen. ©Depositphotos/SergeyNivens

Eine entscheidende Position innezuhaben, ist auch Nervensache. Damit kommen wir gleich auf den Punkt. Denn ob die Nerven von Hochsensiblen schon ganz am Anfang der Wahrnehmung, an den afferenten Enden, reaktiver sind oder ob der Thalamus, Torhüter des Bewusstseins, mehr Informationen durchlässt: Sensibel ist nicht schwach, nicht ohnmächtig, nicht behindert oder „herausgefordert“. Sensibel ist besonders fein. Was wiederum die Grobiane nervt, die Hochsensible gerne als etepetete, hochneurotisch oder durchgeknallt darstellen. Solange bis diese das glauben, sich schämen und einen wichtigen Teil ihrer Einzigartigkeit vor sich und anderen verstecken. Was bei manchen in der frühen Kindheit passiert und bei manchen später. Ab dann wird der Körper verlassen, das Gefühl betäubt, der Geist belämmert. Sie leben im Wolkenkuckucksheim, Elfenbeintürmen, meist in zu engen Räumen, oft als jammernde Schatten ihrer selbst. Es sei denn sie entdecken, durch eine Tragödie oder einen Glücksfall, ihre tatsächliche Kraft und deren Bedeutung.

Grenzen für dünne Haut: die mobile Komfortzone

Haben hochsensible Personen erst einmal erkannt, was und wo Schatz und Aufgabe sind, sind die Lebensgeister wieder geweckt. Ab dann können sie kaum noch anders als hoch, aufrecht und leicht. Doch diesmal gut geerdet, klar und mit einer Energie, die sich von sanft über schneidend zu umwerfend wandeln kann. So nehmen sie sich rundum Raum. Um dann mit gestärktem Rückgrat nach vorne zu gehen.

Hochsensible Führungskräfte können Bedürfnisse anderer oft besser erkennen. Deshalb haben sie auch Antennen für Marktbedürfnisse. Das ist einerseits wunderbar. Andererseits ist es wichtig, dabei die eigenen Bedürfnisse nicht aus dem Auge zu verlieren. Deshalb ist ganzheitliches Verständnis so hilfreich. Sowohl die Fakten zum Thema Hochsensibilität in Führungspositionen, als auch die Techniken von passendem, Grenzen setzendem und Selbstbewusstsein steigerndem Selbstmarketing sind hilfreich. Informationen und Übungen, zum Beispiel zur mobilen Komfortzone, finden Sie in dem Buch Selbstmarketing für Schüchterne.

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Susanne Hake

Master of Fine Arts, ganzheitliche Kommunikationsberaterin.

Foto: dpa.com/Silas.Stein

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