
Gerade wenn du das allererste Mal zu einer Osteopathin oder einem Osteopathen gehst, kannst du dich vorbereiten. Zunächst einmal, was den Papierkram angeht: Übernimmt deine Krankenkasse die Kosten? Einen Teil davon? Hier findest du den link zu einer Liste (ohne Anspruch auf Vollständigkeit). Dann kannst du dir das sicherheitshalber umgehend bei deinem dortigen Sachbearbeiter anrufen oder eine Mail schreiben und sich das bezüglich deines Tarifes noch einmal bestätigen lassen.
Und gleich fragen, ob du vorab ein Privatrezept von deiner Hausärztin oder Orthopädin oder Zahnärztin brauchen. Wenn ja, bringe dieses Rezept bitte zum Osteopathie-Termin mit. Deine Osteopathin möchte einfach nur einen kurzen Blick darauf werfen, dann bekommst du es wieder und kannst es zusammen mit der Osteopathierechnung im Anschluss an die Behandlungen bei der Kasse einreichen.
Selbstzahler und Einkommenssteuer
Deine Kasse übernimmt nichts? Dann steht es dir natürlich jederzeit frei zu erwägen, die Krankenkasse zu wechseln. Unabhängig von gesetzlichen oder privaten Krankenkassen: Als Selbstzahler bist du natürlich ebenfalls bei deiner Osteopathin willkommen.
Und als Selbstzahler besteht gegebenenfalls die Möglichkeit, bitte rückversichere dich da bei deiner Steuerberaterin, medizinisch notwendige osteopathische Behandlung nach §33 des Einkommenssteuergesetzes als „außergewöhnliche Belastung“ steuerlich abzusetzen.
Eine der Bedingungen ist, dass die osteopathische Behandlung medizinisch notwendig ist, also: von einem Arzt/Ärztin oder Heilpraktiker:in verordnet und/oder gleich durchgeführt wird. Diese Information beruht lediglich auf meiner praktischen Erfahrung. Denn ich bin Heilpraktikerin und Osteopathin und nicht Steuerberaterin, Finanzbeamtin oder Fachanwältin für Steuerrecht.
Medizinische Unterlagen, Röntgenfotos und Lösungsfokus
Du hast nun schon Klarheit? Dann mache einfach einen Termin bei einer Osteopathin oder einem Osteopathen. Möglichst bei einer, die in einem, auch von deiner Krankenkasse anerkannten, Osteopathieverband Mitglied ist. Zum Beispiel dem VOD, hier die Mitgliederliste. Dann kommt die unmittelbare Vorbereitung: Hast du Berichte von Ärzt:innen, Zahn:ärztinnen oder Orthopäd:innen zu deinem Anliegen? Ein Röntgenfoto? Laborberichte zu Bluttests? Eine knackigen Bericht zu deinem MRT? Dann bringe diese Unterlagen bitte gleich mit. Ganz Fleißige und Effektive können sich einfach mental schon auf die Anamnese vorbereiten. Seit wann hast du die Beschwerden? Was ist da genau passiert? Ist der Schmerz, wenn überhaupt, akut oder chronisch? Und wo genau? Strahlt er aus? Und vor allem, wann wird er besser? Bei Ruhe oder Bewegung? Bei Wärme? Bei Kälte? Wenn du nicht daran denkst?
Kleiderordnung für die osteopathische Untersuchung
Die Anamnese findet vollbekleidet im Sitzen statt. Die ausführliche Untersuchung hingegen im Stehen, in Bewegung, im Sitzen, im Liegen und das Ihrerseits in frischer, formschöner und gut anliegender doch gleichzeitig nicht beengender Unterwäsche. Auch Socken darfst du anbehalten. Zumindest, wenn es nicht explizit um die Fußbehandlung gehen soll.Natürlich kannst du auch ein eigenes Handtuch mitbringen. Ist jedoch keine Bedingung.
Darüber hinaus noch Fragen? Dann nimm hier gleich den Kontakt auf.




